Warum lohnt es sich, in chemisches Peeling zu investieren?

Hallo!

Verfärbungen, Falten, Leberflecken und andere Unvollkommenheiten der Haut rauben vielen Frauen, auch mir, den Schlaf. Wir wollen sie um jeden Preis entfernen. Zum Glück gibt es Säuren und chemische Peelings, die uns dabei helfen. Und welches Peeling ist für euch am besten? Lest meinen heutigen Beitrag und erfahrt alles!

Chemisches Peeling – was ist das?

Chemisches Peeling ist ein Eingriff, der im Entfernen der abgestorbenen Oberhaut besteht. Während des Eingriffs wird ein chemisches Präparat auf die Haut aufgetragen, das aus heilenden und pflegenden Substanzen besteht. Ein solcher Eingriff behandelt Gesichtshaut, Haut an Hals und Dekolleté, Handhaut und Rückenhaut – er reduziert kleine Falten, hellt Verfärbungen auf, glättet die Oberhaut und verjüngt visuell die Haut. Chemisches Peeling verlangt keine Anästhesie und lange Rekonvaleszenz. Vor dem Eingriff muss die Haut gut vorbereitet werden, deshalb wird es empfohlen, die Cremes mit Säuren (die Konzentration von Säuren soll circa 8-10% betragen) zu verwenden. Solche Cremes sinken den pH-Wert der Haut und der Eingriff bringt bessere Effekte.

Es gibt drei Arten von chemischen Peelings:

  • oberflächliches Peeling – es besteht im Entfernen der Oberhaut, reduziert kleine Falten und Verfärbungen, hilft gegen Akne;
  • mitteltiefes Peeling – während des Eingriffs wird sowohl Oberhaut sowie Lederhaut entfernt; auf diese Weise werden sogar große Falten, Narben und Verfärbungen reduziert;
  • tiefes Peeling – es wirkt sich auf Oberhaut und Lederhaut aus, aber während des Eingriffs werden stark wirkende Präparate verwendet; ein solches Peeling reduziert tiefe Falten und Narben und kann nur nach der Konsultation mit dem Arzt ausgeführt werden.

Chemisches Peeling und Hauttyp

Akne-Haut

braucht Salizylsäure. Dieses Präparat wirkt antibakteriell und entzündungshemmend, beugt der Entstehung von Narben und Verfärbungen vor. Salizylsäure löst Fette, reinigt Hautporen und Haarfollikel. Wenn ihr gegen Salizylsäure allergisch seid, könnt ihr sich für Brenztraubensäure entscheiden, die zarter wirkt. Sie eignet sich auch für Personen, die an Rosazea leiden.

Empfindliche Haut

ist sehr zart und reagiert auf viele Säuren sehr stark. Es gibt jedoch eine Säure, die sich auch für empfindliche Haut eignet. Das ist Mandelsäure, die die Haut nicht reizt und unter Einfluss von Sonnenstrahlen keine Verfärbungen verursacht. Aus diesem Grund kann ein solches Peeling unabhängig von der Jahreszeit ausgeführt werden. Mandelsäure hat verjüngende und aufhellende Wirkung, spendet auch der trockenen und empfindlichen Haut Feuchtigkeit.

Zarte Haut mit Neigung zu Couperose

braucht eine spezielle Pflege. Eine solche Säure soll nicht reizen und keine Rötungen verursachen. Für diesen Hauttyp wird Azealinsäure empfohlen, die Blutgefäße zusammenzieht, Rötungen reduziert und gegen Rosazea hilft. Sie hellt auch Verfärbungen auf, lindert Sonnenverbrennungen und entzündete Stellen.

Reife Haut

braucht verjüngende Präparate, die Falten glätten, die Haut straffen, Verfärbungen entfernen und Kollagenfasern stärken. Hilfreich sind hier zwei Säuren: Glykolsäure und Ferulasäure. Die erste Säure wirkt stark abschuppend, regt die Kollagenproduktion an, macht die Haut elastisch und glättet. Und die zweite Säure hellt Verfärbungen auf und vereinheitlicht das Hautkolorit – sie verbessert also auch die Straffheit der Haut.

Eingriffe mit Säuren – nützliche Informationen

Wisst ihr, dass Fenolsäure am stärksten ist? Das Peeling mit Fenolsäure hat stark abschuppende Eigenschaften und wirkt sich sogar auf die Lederhaut aus. Es reduziert Falten, Verfärbungen, Narben und strafft die Haut. Ein solcher Eingriff wirkt jedoch reizend und kann ernste Komplikationen verursachen. Aus diesem Grund kann er nur einmal im Leben ausgeführt werden.

Und welche Säuren habt ihr schon verwendet? Welche Eingriffe möchtet ihr ausprobieren?

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